Geänderte Ökodesign-Anforderungen an Lichtquellen & separate Betriebsgeräte: Müssen Sie handeln?

Bereits Anfang Dezember 2019 hat die EU eine neue Verordnung in Sachen Licht veröffentlicht. Sie ist seit dem 25.12.2019 in Kraft und entsprechende Maßnahmen werden bereits ab dem 01. September 2021 wirksam.

Die Änderungen betreffen vor allem das Inverkehrbringen, was ab dem 01. September 2019 für bestimmte Produkte nicht mehr möglich sein wird.

Allerdings gilt:

  • Alle Produkte, die von der Verordnung betroffen sind und sich vor dem 1. September 2021 in einem Auslieferungslager des Herstellers oder Importeurs befinden, dürfen weiterhin abverkauft werden.
  • Produkte, die bereits im Groß-, Fach- oder Einzelhandel vorrätig liegen, dürfen ebenfalls weiterverkauft werden.
  • Auch Produkte, die sich beim Installateur oder Betreiber befinden, dürfen eingesetzt werden.

Generell gilt: Es besteht kein Anwendungsverbot!

Die betroffenen Produkte verlieren jedoch zum Stichtag ihre CE-Zeichnung und dürfen somit nicht weiter auf den Markt gebracht werden.

Es ist jedoch erlaubt, sich einen größeren Vorrat an Lichtquellen anzulegen, wenn eine Umrüstung der Lichtanlagen vorerst nicht geplant ist.

Folgende Produkte verlieren am 01. September 2021 ihre CE-Zeichnung:

  • Leuchtstofflampen T8 (600mm/18WW, 1200mm/36 W, 1500mm/ 58 W)
  • Halogenlampen (Sockel G9, G4, GY5,35) – CE-Zeichen erlischt am 01.09.2021
  • Halogenlampen (Sockel GU4, GU5, G53, R7> 2700 lm)
  • Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Betriebsgerät (Energiesparlampen mit Sockel E14 bzw. E27) sowie Leuchtstofflampen T12 (38 mm Durchmesser)

Hier erhalten Sie noch weiterführende Informationen: Zwei neue Verordnungen aus Brüssel

Fazit

September kommt schneller als gedacht. Ist Ihre Anlage noch gut in Schuss, sollten Sie sich rechtzeitig um eine Bevorratung kümmern. 

Gerne beraten wir Sie, wenn sie eine Umrüstung Ihrer Lichtanlagen aufgrund der neuen Verordnung ins Auge fassen möchten.